Implementierung des neuen Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation für Pflegefachkräfte

Das Seminar vermittelt Pflegefachkräften, worauf bei der Einführung des neuen Strukturmodells geachtet werden muss.

Berlin - Haus der Parität Tucholskystraße
59,- für Mitglieder, sonst 89,-
02.10.2018, 09:00 - 16:30 Uhr
Anmeldeschluss: 04.09.2018

Wie können Pflegefachkräfte die Einführung des neuen Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation konkret umsetzen?

Bei dem neuen Modell der Pflegedokumentation geht es nicht um die Einführung eines "neuen Formulars", sondern um ein grundlegend verändertes Verständnis bei der inhaltlichen Ausrichtung der Pflegedokumentation. Mit der Umsetzung des Strukturmodells ist sehr viel mehr verbunden als das bloße Austauschen von Dokumenten. Mit der Umstellung müssen sich auch das Grundverständnis und die Herangehensweise an die Pflegedokumentation in den Einrichtungen grundsätzlich ändern.

Die wichtigsten Postulate des neuen Modells der Pflegedokumentation sind die Rückbesinnung auf die fachliche Kompetenz der Pflegekräfte sowie die Konzentration auf die Perspektive der pflegebedürftigen Person. Die Pflegedokumentation ist konzeptionell so weiterentwickelt worden, dass Pflegekräfte künftig weniger schreiben müssen und wieder mehr die Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt stellen. Grundlegender Gedanke des Strukturmodells ist es, nicht mehr alles, was ganz normaler Pflegealltag ist, dokumentieren zu müssen, sondern "nur" noch das, was vom normalen Pflegealltag abweicht – zum Beispiel wenn ein Pflegebedürftiger plötzlich nicht mehr ausreichend trinkt oder Fieber bekommt. "Mit der neuen Pflegedokumentation erleichtern wir die Arbeit der Pflegekräfte erheblich. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit für die Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen. Durch die Konzentration auf das Wesentliche erhöht sich die Qualität der Versorgung aus einem weiteren Grund: Wer sich zunächst durch einen Wust unnötiger Kästchen kämpfen muss, sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dadurch, dass nur noch die wirklich wichtigen Informationen festgehalten werden müssen, können sich die Pflegekräfte nun schneller einen Überblick über die nötige Versorgung der Pflegebedürftigen verschaffen", sagt Laumann.

Kontakt

Ansprechpartnerin: Solvejg Hesse

Solvejg Hesse
Telefon: 030 275 82 82-27

Kontakt

Dozentin

Eva-Maria Riegel

Veranstaltungsort

Berlin - Haus der Parität Tucholskystraße

Tucholskystr. 11
10117 Berlin