Implementierung des neuen Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation für Pflegedienstleitungen, Team- und Wohnbereichsleitungen

Das Seminar vermittelt Pflegedienstleitungen, Team- und Wohnbereichsleitungen worauf bei der Einführung des neuen Strukturmodells geachtet werden muss.

Berlin - Haus der Parität Tucholskystraße
109,- für Mitglieder, sonst 129,-
18.07.2018 - 19.07.2018, 09:00 Uhr
Anmeldeschluss: 20.06.2018

Wie können Pflegedienstleitungen, Team- und Wohnbereichsleitungen die Einführung des neuen Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation konkret umsetzen?

Bei dem neuen Modell der Pflegedokumentation geht es nicht um die Einführung eines "neuen Formulars", sondern um ein grundlegend verändertes Verständnis bei der inhaltlichen Ausrichtung der Pflegedokumentation. Mit der Umsetzung des Strukturmodells ist sehr viel mehr verbunden als das bloße Austauschen von Dokumenten. Mit der Umstellung müssen sich auch das Grundverständnis und die herangehensweise an die Pflegedokumentation in den Einrichtungen grundsätzlich ändern.

Die wichtigsten Postulate des neuen Modells der Pflegedokumentation sind die Rückbesinnung auf die fachliche Kompetenz der Pflegekräfte sowie die Konzentration auf die Perspektive der pflegebedürftigen Person. Die Pflegedokumentation ist konzeptionell so weiterentwickelt worden, dass Pflegekräfte künftig weniger schreiben müssen und dafür wieder mehr die Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt stellen, Grundlegender Gedanke des Strukturmodells ist es, nicht mehr alles, was ganz normaler Pflegealltag ist, dokumentieren zu müssen, sondern "nur" noch das, was vom normalen Pflegealltag abweicht – zum Beispiel wenn ein Pflegebedürftiger plötzlich nicht mehr ausreichend trinkt oder Fieber bekommt. "Mit der neuen Pflegedokumentation erleichtern wir die Arbeit der Pflegekräfte erheblich. Dadurch bleibt ihnen mehr Zeit für die Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen. Durch die Konzentration auf das Wesentliche erhöht sich die Qualität der Versorgung aus einem weiteren Grund: Wer sich zunächst durch einen Wust unnötiger Kästchen kämpfen muss, sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Dadurch, dass nur noch die wirklich wichtigen Informationen festgehalten werden müssen, können sich die Pflegekräfte nun schneller einen Überblick über die nötige Versorgung der Pflegebedürftigen verschaffen", sagt Laumann.

Inhalte:

  • Einführung in die Thematik Paradigmenwechsel der Pflegedokumentation
  • Einführung der vier Elemente des Strukturmodells (ambulant / stationär) und Grundlage zur Umstellung der Pflegedokumentation.
  • Einführung des Konzepts der Strukturierten Informationssammlung (SIS ambulant / stationär); Perspektive der Pflegebedürftigen; Themenfelder; Risikomatrix (Element 1)
  • Darstellung der Anwendung des Konzepts der SIS ambulant / stationär) anhand von Fallbeispielen
  • Entwicklung der Maßnahmenplanung und Umgang mit Evaluation (Element 2 und 4) aus den Erkenntnissen der SIS; Dokumentation von Prophylaxen
  • Dokumentation der Behandlungspflege im Konzept des Strukturmodells (ambulant / stationär)
  • Funktion und Anwendung des Berichteblatts (Element 3) im Kontext des Strukturmodells (ambulant / stationär)

Kontakt

Ansprechpartnerin: Solvejg Hesse

Solvejg Hesse
Telefon: -

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Dozent /-in

Eva-Maria Riegel

Veranstaltungsort

Berlin - Haus der Parität Tucholskystraße

Tucholskystr. 11
10117 Berlin